Meistern
Frank nach dem Zähneputzen
So, die No I.Q.-Woche ist rum und es haben sich – wie immer – lauter bezaubernde kleine Dinge getan, die die Spermapopulation in den verwahrlosten Körpern der Protagonisten (das sind wir) in unermessliche Höhen trieben vor lauter Freude.
Also, am Donnerstag war Mastering angesagt. Das ist kein Sado-Maso-Spiel, sondern so Zeugs, das mit der CD-Produktion zu tun hat. Es geht darum, die Songs so zu versauen, dass sie auf der halb ausgebrannten “Stereoanlage” des typischen No I.Q. Hörers wieder wie Musik klingen. Gleich noch ein Tip für besseren Sound: Einfach mal das abgestandene Bier vom Frühstück in die Endstufe kippen. HEY ! Wer sein Frühstücksbier stehen lässt und dann wegkippt, kann kein echter No I.Q. Fan sein !!
Abends stand Stammtischgelage mit dem Rockett e.V. auf dem Terminkalender, wo wir den Gig am 29.10. im Cafe Nova festgenagelt haben. Erstaunlicherweise wollte man uns ganz ohne Gewaltanwendung auftreten lassen. Ein paar Polaroids(tm) haben genügt. Auf dem einen war so ein Typ mit einem Schaf zu sehen und machte Sachen, die das Schaf offenbar sehr ekelig fand. Auf dem anderen stand Frank nackt im Garten- mit einem “I love you” Schild um den Hals. Letzteres war dann wohl Drohung genug. Das Foto oben wäre dann das nächste Level gewesen. Es zeigt Frank nach dem Zähneputzen. Wir hätten aber behauptet, das sei Frank, nachdem wir letztens bei einem Gig abgelehnt wurden.
Freitag dann die übliche Freitagsprobe. Guter Sound, sehr laut, sehr geil, sehr schmerzhaft. Wir haben mal getestet, wieviel Bühnenzeit wir wohl zusammenkriegen, wenn wir mal die eigenen Stücke nacheinander spielen – und kamen immerhin auf eine Stunde. Nicht schlecht, nachdem wir erst so kurz wieder zusammen spielen, gell ? Wenn ich jetzt noch ein paar kleine Soli (=Plural von Solo, zu deutsch: Solos) schreib, kommen wir locker auf fünf Stunden.
Also, der nächste Gig soll kommen, wir werden ihn schon versauen.