Giggen und Weiglen
Da isser rum, der Gig im Weigle-Häuschen. Häuschen ist eher noch übertrieben. Der Backstage-Raum war größer als der “Konzertsaal” (kein Witz!). Sogar mein Wohnzimmer ist größer als der “Konzertsaal”. Naja… Aber zumindest nah dran!!Wenigstens der Parkplatz war groß. Nur: Wo gehen eigentlich all die Leute hin, die da parken? Achja, in den Backstage raum. Da waren zum Schluss zumindest mehr Leute als im Publikum.
Als wir die Kammer betraten, traf uns erstmal fast der Schlag. Eine Treppe führte in eine quadratische, 7×7m Kammer, in der in der Ecke ein Schlagzeug steht, und in einer anderen ein Mischpult. Dafür war die Raummitte von einer kolossalen Säule beengt. Selbst das Loch wo wir Frank immer einsperren ist geräumiger.
Zum Ausgleich war der Ton Scheisse. Die Feedbacks meiner Git aufm Monitor wurden vom Tontechniker kurzerhand durch vollständiges wegregeln unter Kontrolle gebracht. Spielen im Blindflug. Ich hab ziemlich scheiße gespielt, aber nicht schlimm, hat glaub’ ich niemand gehört, da ich wohl auch auf der PA leiser und leiser geregelt wurde.
Gerechtigkeit ist dann, wenn das Haus die Eintritte einbehält. Ich frag mich, ob der Techniker bezahlt wurde für den Job?
Für extremste Laune sorgten dann aber bei der After-Show Party (einige werden nun schmunzeln bei der Wortwahl) zwei Newby-Groupies mit einer gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz besonderen Showeinlage. Wir schlossen wetten ab, wie lange sie wohl brauchen um wieder von der Damentoilette runter zu kommen, wo sich laut Augenzeugenberichten nicht nur beim Schminken geholfen wurde. Anschließend war eines deutlich zu sehen: Die beiden hatten Ihren Spass. Naja, was solls. Ich auch. Und ich denke ein paar der Bilder des Abends haben sich dem männlichen Teil der Anwesenden etwas länger in die Hirne gebrannt.
Übrigens, falls es jemand wissen will: 30 Minuten. :)
