Tag 16 und 17: Airbrush
So, nun war es endlich so weit. die Gitarre bekommt ihr “Red Zebra Wood” Airbrush. David hat sich gut an der Airbrush-Pistole eingeschossen und wir haben einen Plan:
Ein Zackenmuster soll das Airbrush von der Effektlackierung absetzen. Dazu kommt die Kleberolle (Baumarkt, zum Bekleben von Schränken) zum Einsatz. Im Nachhinein möchte ich Nachahmern abraten, da auch das Zeugs noch immer Tröpfchen unter die Abklebung kommen lässt. Man glaubt nicht, wo der Lack überall hin kommt. Die beste Wahl ist vermutlich ein breites Klebeband ausm Profi-Bedarf. Es muss absolut dicht halten und darf nicht zu fest kleben.
Nach dem Ausschneiden des Musters mit Skalpell und Abkleben gings dann los. Rot vorlackiert, dann verschiedene Rot- und Brauntöne als Maserung drüber. Anschließend der eigens dazu ausgearbeitete “Hattrick”: Mit zusammengedrückter Alufolie als Abgrenzung wird eine pechschwarze Zebramaserung exakt auf die dunkelrot/braune Untermaserung aufgebracht.
Am nächsten Tag wird sorgfältig korrigiert: Wenn die Alufolie untersprüht wurde, wird nun mit zerrissenem Kreppband die schwarze Maserung abgeklebt und mit rot nachgearbeitet. Das dauert, muss aber sein.
Dann die Klebefolie ab und siehe da: Sieht gut aus, aber das rot hat unscharfe Kanten am Rand der Folie hinterlassen. Verdammt.
Also mit feinem Schleifpapier, Klebeband und einem Lösungsmittel das Rot entfernt (vorher gut testen, welches Mittel die Farbe angreift und den darunter liegenden Klarlack nicht!!)
Dabei haben wir festegestellt, dass der Lack sich komplett löst (bis zum Holz), wenn man da mit Alkohol ran geht. Ah, das war aber anders gedacht.
Deswegen folgt nun zwei Tage eine Zwischenmission…











